Da in meinem Garten Saxifraga petraea, S. irrigua und S. berica gemeinsam an schattigen bis halbschattigen Plätzen gedeihen und zeitgleich ihre Blütezeit haben, bleibt es kaum aus, dass sich diese drei Arten untereinander kreuzen. Um den seltenen Felsen-Steinbrech (S. petraea) sicher in meinem Bestand zu erhalten, säe ich ihn jedes Jahr gezielt neu aus. Dabei ist es für mich eine ganz besondere Freude zu beobachten, wenn aus dieser Nachbarschaft seltene Hybriden hervorgehen – die erste dieser Entdeckungen liegt bereits fast zehn Jahre zurück. Solche natürlichen Kreuzungen sind eine wunderbare Bereicherung und machen die Kultur dieser Steinbrech-Schönheiten für mich erst richtig spannend.