Orostachys maximowiczii x O. malacophylla var. iwarenge
Sämlinge Anfang April
Im vergangenen Spätherbst bot sich mir die seltene Gelegenheit, die Arten Orostachys maximowiczii, O. fimbriata, O. malacophylla var. iwarenge und O. japonica gezielt miteinander zu kreuzen. Ziel dieses Projekts war es, neue Hybriden mit einzigartigen Merkmalen zu züchten. Die Ergebnisse beeindrucken bereits jetzt durch eine faszinierende Vielfalt an Blatt- und Wuchsformen. Dieser Erfolg hat meine Begeisterung für die Gattung Orostachys weiter entfacht und ich blicke voller Erwartung auf künftige Zuchtexperimente.
Der Erfolg ist sichtbar! Besonders deutlich treten die Merkmale der Kreuzungen zwischen O. maximowiczii x O. malacophylla var. iwarenge und O. fimbriata hervor. Eine fantastische Entdeckung dabei: Die typische kurze Lebensdauer der O. maximowiczii wurde nicht an alle Nachkommen vererbt. Dass einige Hybriden nun mehrjährig wachsen, ist eine spannende Wendung. Ich bin sehr gespannt, wie sich diese Pflanzen über die nächsten Jahre hinweg entwickeln werden.
Optisch kaum zu unterscheiden, im Charakter jedoch völlig eigen: Diese Hybriden beeindrucken durch ihr unterschiedliches Blühverhalten. Während ein Exemplar schon blüht, beginnt das andere gerade erst mit dem Austrieb der Blütenstängel. Diese wunderbare Staffelung führt dazu, dass sich die gesamte Blütezeit fast verdoppelt. Ein echter Gewinn für jeden Pflanzenliebhaber, der die Ästhetik der Orostachys so viel länger genießen kann.