Orostachys japonica Maxim.) A.Berger
Auch bekannt als Japanische Sternwurz oder Felsenkiefer
Verbreitung und Habitat
Ostasien: Japan (Honshu, Kyushu, Shikoku), Korea und der Ferne Osten Russlands.
China: Provinzen Anhui, Heilongjiang (Osten), Jiangsu, Shandong und Zhejiang.
Lebensraum: Sie besiedelt bevorzugt felsige Standorte in niedrigen Gebirgen, Flussläufe und wird oft auf alten Ziegeldächern gefunden, was ihr auch den Namen „Wasong“ (Dach-Kiefer) einbrachte.
Wuchsform: Sie wächst als ausdauernde oder zweijährige (monokarpe) Rosettenpflanze. Nach der Blüte, die meist im zweiten oder dritten Jahr erfolgt, stirbt die Mutterrosette ab, hinterlässt jedoch oft zahlreiche Tochterrosetten (Offsets).
Blüte: Die weißen Blüten erscheinen von September bis November an einem 8 bis 30 cm hohen, ährenartigen Blütenstand.
Anpassung: Die Pflanze ist extrem winterhart und verträgt Temperaturen bis zu -30 °C, sofern sie vor übermäßiger Nässe geschützt ist.
Pflegehinweise
Standort: Vollsonnig bis halbschattig.
Boden: Sehr gut durchlässig, mineralisch und eher nährstoffarm.
Wasser: Sparsam gießen; das Substrat sollte zwischen den Gaben fast vollständig austrocknen.
Nutzung
Traditionelle Medizin: In Korea und China wird sie als „Wa-song“ gegen Entzündungen, Fieber und zur Blutstillung eingesetzt.
Moderne Forschung: Studien untersuchen Extrakte der Pflanze auf ihre immunstärkende, antioxidative und potenzielle Antitumor-Wirkung.