Orostachys chanetii

Orostachys chanetii H. Lév.) A. Berger

Chanet-Sternwurz


Hauptverbreitungsgebiete: Die Art ist nativ in den Provinzen Gansu, Hebei, Shanxi und Sichuan. Botanische Bestandsaufnahmen führen die Pflanze vereinzelt auch in angrenzenden Regionen Ostasiens, einschließlich Teilen der Mongolei, auf.

Orostachys chanetii besiedelt als spezialisierte Sukkulente vor allem Felsen, steinige Hänge und Mauern. Ihr natürlicher Lebensraum liegt in Höhenlagen zwischen 400 und 1700 Metern über dem Meeresspiegel.

Substrat (Erde)

Mineralisch-basiert: Die ideale Grundlage ist ein hoher mineralischer Anteil. Eine Mischung aus Kakteen- oder Sukkulentenerde, angereichert mit viel Bims, Splitt, grobem Sand, Lavagranulat oder Blähtonbruch (mindestens 50 % mineralische Beimischungen). Das Substrat muss vor allem eines sein: extrem gut durchlässig (drainiert). Staunässe ist der größte Feind dieser Pflanze, da die fleischigen Wurzeln und Rosetten schnell faulen.

Dünger: Verwenden Sie einen speziellen Kakteen- oder Sukkulentendünger. Diese sind kaliumbetont und stickstoffarm, was die Pflanze kompakter wachsen lässt und Fäulnis minimiert.

Düngehäufigkeit: Im Topf: Einmal im Frühjahr und eventuell ein zweites Mal Mitte des Sommers genügt völlig.

Im Freiland/Steingarten: Meist ist keine zusätzliche Düngung notwendig, da die Pflanze sich die notwendigen Spurenelemente aus dem vorhandenen Gestein oder der umgebenden Erde zieht.

Intensität: Die Pflanze bevorzugt volles Sonnenlicht bis leichten Halbschatten. Für ein optimales Wachstum und eine kompakte Rosettenform sind täglich etwa 6 bis 8 Stunden direktes Sonnenlicht ideal.

Farbausprägung: Viel Licht ist entscheidend für die charakteristische Färbung. Nur bei ausreichender UV-Strahlung entwickeln die Spitzen und Ränder der silbrig-grauen Blätter ihre attraktiven roten oder violetten Farbtöne.